Land und Leute

Sumatra
 

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Sumatra und Indonesien

Zuverlässig wie immer brachte mich Magic Moggie auf dieser Reise von Jakarta auf Java nach Sumatra und von dort über Jambi und Bonjol, wo ich den Äquator überquerte, bis nach Padang.

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Äquator

 

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Der pazifische Feuerring und der Tobasee

Tobasee
© dpa

 

Der kleine Abstecher zum riesigen Toba-See im Norden von Sumatra hat sich wirklich gelohnt. Sumatra liegt ja direkt am sogenannten pazifischen Feuerring.

Weil in diesen Gebieten rund um den Pazifischen Ozean verschiedene unterirdische Erdplatten aufeinanderstoßen, kommt es häufig zu Erdbeben und es gibt besonders viele aktive Vulkane.

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Der Tobasee ist mehr als drei Mal so groß wie der Bodensee und der größte Kratersee der Erde.

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, handelt es sich tatsächlich um einen ehemaligen Vulkan.

Als dieser Supervulkan vor etwa 74.000 Jahren ausbrach, schleuderte er etwa 1000 Mal so viel Asche und Gestein in die Luft, wie die größten heutigen Vulkanausbrüche.

Nach dieser weltweit spürbaren Katastrophe überlebten nur wenige Tiere und Pflanzen auf der Erde. Aber die Vulkanasche brachte den nachfolgenden Generationen auch etwas Gutes. Die äußerst fruchtbaren Böden können heute viele Menschen ernähren.

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Leben in der Stadt und auf dem Land

Kinder sitzen auf Baumwurzel
© dpa

 

So ein naturverbundenes Leben am Fluss mag für Kinder ein wunderbarer Abenteuerspielplatz sein.

Das ist aber nur eine Seite des Lebens auf Sumatra. Die modernen Großstädte sehen überall auf der Welt fast gleich aus.

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Reisanbau

Reisanbau
© dpa


Keine Überschwemmung nach einem Hochwasser, sondern notwendig für den Reisanbau. Auf dem aufgeweichten Boden sind Maschinen nutzlos. Die Bauern sind daher auf Wasserbüffel angewiesen.

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Reisanbau
© dpa


Solche Reis-Terrassen (wie hier auf Java) sind typisch für die Landwirtschaft in ganz Indonesien.

Die Felder werden stufenförmig angelegt und mit kleinen Mauern umgeben.

Die so entstandenen Flächen werden später mit Wasser gefüllt. Nur so können sich die jungen Reispflanzen entwickeln.

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Regenwaldzerstörung und Ölpalmen-Plantagen

Regenwaldzerstörung
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Ölpalmen
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Ölmpalmen
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Man muss das mit eigenen Augen gesehen haben, so unglaublich ist es:

Riesige Flächen des Regenwaldes auf Sumatra werden abgeholzt, um auf den freigewordenen Flächen Palmöl-Plantagen zu errichten. Verantwortlich dafür sind meistens internationale Großkonzerne.

Aus den traubenförmig ähnlich wie eine Bananenstaude wachsenden Früchten der Palmölbäume, die hier auf einem LKW abtransportiert werden, lassen sich billig Öle und Kraftstoffe gewinnen.

Wenn ihr mehr über den Sumatra-Regenwald und das Naturerbe wissen wollt, schaut doch einfach in Omas Datenbank hier nach.

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Märkte

Märkte
© dpa
Märkte
© dpa

Immer wieder faszinierend für mich sind die Märkte auf Sumatra mit ihrem reichen Angebot an Obst- und Gemüse. Einiges davon ist bei uns völlig unbekannt. Aber lecker schmeckt fast alles und besonders das Obst ist wirklich erfrischend!

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Essen

Essen
© pixabay

Beim Essen auf Sumatra zergeht mir immer sofort das Wasser im Munde. Schmackhaft und lecker – und ein bisschen schärfer als bei uns.

Sate Piding
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Besonders bekannt ist die Padang-Küche, die man an fahrenden Imbissständen, aber auch im Restaurant erhält.

Eine Menükarte wird nicht gereicht, sondern in kleinen Schüsseln alles aufgetischt, was gerade vorhanden ist: Hühnchen, Fisch, Reis, Gemüse, und Bananen zum Nachtisch. Zahlen muss man nur das, was man wirklich gegessen hat.

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Essen

Satespieße
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Eine besondere Spezialität sind diese Sate-Spieße, die am offenen Feuer gegrillt und mit einer pikanten Sauce serviert werden.

 
 
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(Kinder-) Spiele

Spiele
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Bunte Luftballons begeistern sicher Kinder auf der ganzen Welt.

Kreiselspiel
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Bootfahren
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Überrascht war ich aber doch, dass sich viele Freizeitvergnügen auf Sumatra gar nicht so sehr von denen in Europa unterscheiden, ein Kreiselspiel etwa, Wippen oder Rutschen und natürlich das Bootfahren, selbst wenn diese Boote nur mit einfachen Mitteln zusammengebaut wurden.

 
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(Kinder-) Spiele

Murmelspiel
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Auch Murmelspiele sind dort bekannt, wie etwa das alte Spiel Stin, das früher noch mit Steinen gespielt wurde.

Alle Kinder werfen ihre Murmeln in einen markierten Kreis, bis auf eine. Mit dieser Stoßmurmel muss man nun versuchen, die eigenen Murmeln aus dem Kreis zu stoßen. Gewonnen hat, wem dies zuerst gelingt.

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Schule

Schule
© dpa

Ob blau oder rot: In Indonesien gibt es selbstverständlich auch eine Schulpflicht, wobei mir besonders aufgefallen ist, dass die Kinder dort alle Schuluniformen tragen.

Schule
© dpa

Die Kopftücher bei den Mädchen verweisen darauf, dass der Islam die Hauptreligion ist. Doch leider: Aufgrund der weitverbreiteten Armut müssen einige Kinder hart arbeiten, statt zur Schule gehen zu dürfen.

Wenn ihr mehr über den Lebensalltag von Kindern auf Sumatra beziehungsweise in Indonesien wissen wollt, schaut doch einfach in Omas Datenbank hier nach.

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Begegnung mit den Orang Rimba

Darauf bin ich besonders stolz: Endlich konnte ich das Volk der Orang Rimba besuchen, deren traditionelle Heimat der Regenwald auf Sumatra ist.

Pflücken wilder Bananen
Foto: Stefanie Steinebach
Orang Rimba Fischfang
Foto: Stefanie Steinebach

Ein Junge pflückt wilde Bananen und ein anderer fängt Fische mit einem Damm aus Ästen.

Dieses Volk ist von der Umweltzerstörung und der Rodung der Regenwälder unmittelbar bedroht.

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Selbstverständlich hat die Technik auch dort längst Einzug gehalten, auch wenn das Handy und der Fotoapparat hier aus Stein selbst gemacht wurden.

Selbstgemachtes Handy aus Stein
Foto: Stefanie Steinebach
Eine selbstgemachte Kamera aus Stein
Foto: Stefanie Steinebach

Wenn ihr mehr über das Volk der Orang Rimba wissen wollt, schaut doch einfach in Omas Datenbank hier nach.

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Land und Leute

China
 

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China

Landkarte China
© Landkartenindex.de

Meine Reise mit Magic Moggie führte mich dieses Mal in den Osten von China. Sie begann mit einem Besuch der berühmten Longmen-Grotten und endete in der Millionenstadt Wuxi westlich von Shanghai. Auf der Rückfahrt legte ich schließlich noch einen kurzen Zwischenstopp in der Hauptstadt Beijing ein, um dort die Verbotene Stadt zu besuchen.

Wenn du mehr über China, seine Geschichte und seine Kultur erfahren möchtest, schau doch einmal mal in Omas Datenbank!

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Longmen-Grotten

Longmen-Grotten in Luoyang
© dpa
Longmen-Grotten in Luoyang
© dpa
Longmen-Grotten mit Buddha-Statuen
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Einfach phantastisch! Unweit der alten Hauptstadt Luoyang befinden sich an den Ufern des Flusses Yi diese von Menschenhand erschaffenen Grotten.

Um all die 2345 Nischen mitsamt etwa 100.000 Buddha-Statuen in den Fels zu hauen, vergingen ab dem Jahr 493 mehr als 400 Jahre.

Zur Zeit der Kulturrevolution (siehe Omas Datenbank) wurden viele Buddha-Figuren stark beschädigt. Im Jahr 2000 wurden die grotten zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.

 
 
 
 
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Grabdenkmal des Tang-Dichters Bai Juyi

Grab von Bai Juyi
© shutterstock

Gegenüber den Grotten, auf der anderen Seite des Flusses Yi, befindet sich die Grabstätte des berühmten chinesischen Dichters Bai Juyi (772-846) aus der Tang-Dynastie (siehe Omas Datenbank). Von ihm sind mehr als 2800 Gedichte erhalten. Einige sind auch auf Deutsch erschienen und natürlich hatte ich das Buch auf meiner Reise dabei.

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Der Dichter bay Juyi erholt sich auf dem Bett
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Goacheng-Observatorium

Gaocheng-Observatorium
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In der Himmelskunde waren die Chinesen den Europäern lange Zeit voraus. Dieses bereits im 13. Jahrhundert erbaute und einzig noch erhaltene Observatorium in Gaocheng diente der genauen Beobachtung der Sonne, des Mondes und der Sterne.

Mit Hilfe der gewonnenen Daten konnte man schon damals einen sehr genauen Jahreskalender erstellen. 2004 wurde das Bauwerk von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

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Gingko-Baum

Gingko-Baum China
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Gingko-Baum mit Nüssen
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Auf meiner Reise sind mir immer wieder solche Bäume aufgefallen. Der Gingko-Baum ist in China heimisch, wird inzwischen aber weltweit angebaut. Er kann über 1000 Jahre alt und weit über 40 m hoch werden.

Besonders erstaunlich ist: Pilze, Bakterien oder Viren können ihm kaum etwas anhaben.

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Wuxi oder "Klein-Shanghai"

Kaiserkanal mit Altstadt Huishan
© shutterstock
Kaiserkanal in Wuxi
© shutterstock

Ein äußerst beliebtes Fotomotiv, auch für mich: Huishan, das Altstadtviertel von Wuxi, an einem Seitenarm des Kaiserkanals, mit der Qing-Ming-Brücke im Hintergrund. Links und rechts des Kanals finden sich uralte Häuser, Tempel und Brücken aus der fast 3000-jährigen Geschichte der Stadt. Sie ist auch als „Klein-Shanghai" bekannt.

Kaiserkanal
© dpa
Kaiserkanal
© dpa
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Wuxi

Besonders überrascht mich die einzigartige Verbindung von Alt und Neu in dieser Stadt. Der alte Kaiserkanal, in dem der Müll noch in Handarbeit aus dem Wasser geschöpft wird, vor der Skyline moderner Hochhäuser im Hintergrund.

Wenn du mehr über die Stadt Wuxi und den Kaiserkanal erfahren möchtest, schau doch einmal mal in Omas Datenbank!

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Verbotene Stadt in Peking

Verbotene Stadt, Beijing
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Eindrucksvoller noch als Wuxi fand ich auf der Rückreise die Verbotene Stadt im Zentrum von Beijing (Peking), dem Wohnsitz der chinesischen Kaiser über viele Jahrhunderte hinweg. Sie wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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Chinesische Schüler
© dpa
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Kultur und Tradition

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Das chinesische Mondfest

Ein Glück, dass ich meine Reise in die Zeit des Mittherbstfestes gelegt hatte, das in ganz China gefeiert wird.

Illustration Mondfest
© shutterstock


Zum Mitherbstherst oder Mondfest werden zigtausende von Grußkarten verschickt. Oft zeigen sie in Grafiken nur den Vollmond oder bunter Laternen, manchmal werden auch Originalmotive dafür verwendet wie diese roten Lampions.

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Fliegende Laternen
© shutterstock

 

Tausende von Kerzenlaternen steigen durch die Wärme der brennenden Kerze in den Nachthimmel auf. So etwas habe ich noch nie gesehen!

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Zu einem richtigen Mondfest gehört traditionellerweise auch ein Mondkuchen. Der schmeckt echt lecker! Und da er sich ganz unterschiedlich zubereiten läßt, ist auch für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Kinder zeigen ihre Mondkuchen
© dpa

 

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Shaolin-Kloster und das Kung Fu

Als großer Bewunderer der Kung Fu-Kampfkunst wollte ich unbedingt mal das Kloster am Berg Song Shan in der Provinz Henan besuchen, in dem vor etwa 1500 Jahren buddhistische Mönche des Shaolin-Ordens diese Kampfkunst erfunden haben.

Viele junge Menschen heute interessieren sich für das Mönchsleben und üben mit Fleiß und Ausdauer das Kung Fu.

Mönchanwärter im Shaolin Tempel
© dpa
Mönchanwärter im Shaolin Tempel
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Wenn du mehr über das Kung Fu und die wichtigsten Kampftechniken erfahren möchtest, schau doch einmal mal in Omas Datenbank!

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Schattenspiel-Theater

Schüler einer Grundschule in Shenyang üben sich im Schattenspiel
© dpa

 

Von klein auf übt sich, wer später ein guter Schattenspieler werden möchte. Zur Zeit der Kulturrevolution (siehe Omas Datenbank) war das Schattenspiel verboten, doch inzwischen ließ sich an die alten Tradition wieder anknüpfen und sogar in der Grundschule wird fleißig mit Schattenpuppen geübt.

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Auch öffentliche Aufführungen des Schattentheaters sind aus dem kulturellen Leben von China nicht mehr wegzudenken.

Wenn du mehr über das Schattentheater und die Herstellung der Figuren erfahren möchtest, schau doch einmal mal in Omas Datenbank!

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